Interaktive Karte und Lage der Museumsinsel



Die Museumsinsel umfasst einen von drei Teilen der Berliner Spreeinsel. Diese wird üblicherweise in die Fischerinsel im Süden, den Mittelteil und die Museumsinsel im Norden aufgeteilt. Diese Einteilung beruht auf historischen Gründen sowie auf der Nutzung der einzelnen Teile der Spreeinsel. Das Berliner Schloss, dessen Wiederaufbau geplant ist, befand sich im Mittelteil der Insel, während der als Schlossgarten konzipierte Lustgarten bereits auf dem Gebiet der Museumsinsel liegt.
Die Fischerinsel trägt ihren Namen nach dem früher im entsprechenden Gebiet vorhandenen Fischerkiez. Während dieser heute nicht mehr vorhanden ist, hat die Museumsinsel ihre Bedeutung als Ausstellungsfläche behalten und beherbergt heute fünf der wichtigsten Museumsgebäude Berlins. Die Anzahl der einzelnen Museen ist geringfügig höher, da einige der Gebäude wie das Pergamonmuseum unterschiedliche Einzelsammlungen beherbergen.

Politisch gesehen gehört die Museumsinsel heute zum Ortsteil und Stadtbezirk Mitte. Der linke Arm des Flusses trägt heute den Namen Kupfergraben, während der rechte Flussarm üblicherweise als Spree bezeichnet wird. Der Kupfergraben entstand im achtzehnten Jahrhundert als Folge einer Regulierung der Spree, welche zuvor als nicht kanalisierter Fluss auf beiden Seiten der Spreeinsel floss. Der Kupfergraben gehört zum Spreekanal und ist vierhundert Meter lang. Über ihn führen mit der Eisernen Brücke, einem bis jetzt nicht benannten Steg und der Monbijoubrücke drei für Fußgänger nutzbare Brücken sowie eine Eisenbahnbrücke, über welche sowohl die S-Bahn als auch der Fernverkehr zwischen dem Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof verkehren. Am Kupfergraben heißt auch die auf dem Festland gelegene Straße, welche parallel zum Arm der Spree verläuft. Diese Straße bietet Spaziergängern nicht nur einen guten Blick auf die Museumsinsel mit ihren sehenswerten Bauwerken, sondern ist auch ein beliebter Veranstaltungsort für Flohmärkte.

Mit Hilfe der folgenden interaktiven Karte der Museumsinsel können Sie die jeweiligen Bauten und Plätze im Satellitenmodus erkunden. Im Auswahlfeld rechts haben wir für Sie folgende Orte zusammengestellt: Übersicht der Museumsinsel, Bode-Museum, Pergamonmuseum, Alte Nationalgalerie, Neues Museum, Altes Museum, Berliner Dom, Lustgarten und Kolonnadenhof. Mit den von Google-Maps bekannten Funktionen (Zoom-in/out und Karte scrollen) können Sie sich frei bewegen und auch die nähe Umgebung wie zum Beispiel den Schloßplatz auf der Museumsinsel erkunden.


Langfristig ist die Errichtung eines Flussbades am Berliner Kupfergraben angedacht. Die offiziellen Koordinaten der Berliner Museumsinsel lauten 52°31′14″N, 13°23′50″O. In der Nähe zur Museumsinsel befinden sich zahlreiche weitere bekannte Berliner Sehenswürdigkeiten wie das Centrum Judaicum in der Synagoge Oranienburger Straße, der Alexanderplatz und die Hackeschen Höfe. Ebenso wie die Monbijoubrücke ist der Monbijoupark nach dem ehemaligen Schloss Monbijou benannt. Das Schloss wurde während des Zweiten Weltkrieges beschädigt und 1959 abgerissen. Für die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel ist von Bedeutung, dass die Museumsinsel innerhalb des S-Bahn-Ringes und somit im Tarifgebiet Berlin A liegt.







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